Salzburg und Sonnenschein

Salzburg ist eine Stadt, die ich bis jetzt nur in der Weihnachtszeit gesehen habe. Auf der Flucht vor dem Trubel auf den Wiener Adventmärkten sind mir die glühweinseligen Menschenansammlungen in der Mozartstadt immer eine Spur entspannter erschienen. Freilich, die Flut an Touristen verteilt sich hier auf deutlich engerem Raum, aber das Flair ist doch irgendwie anders.

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Ich war richtig gespannt darauf, Salzburg einmal im Sommer zu erleben – und wurde nicht enttäuscht. Nach einer zweieinhalbstündigen Zugfahrt hat es gut getan, zu Fuß auf Entdeckungsreise zu gehen. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt muss man auch nicht lange nach Sehenswürdigkeiten suchen, sie springen einen richtig an: die Residenz, der Dom, die Franziskanerkirche, der Mozartplatz, die Festung Hohensalzburg – es ist nicht schwer zu erkennen, warum die UNESCO Salzburg 1997 zum Weltkulturerbe ernannt hat. In der warmen Jahreszeit versprüht die Barockstadt am Nordrand der Alpen wesentlich mehr Leichtigkeit. Die markante Silhouette von Festung, Dom und Kirchtürmen wirkt an einem heißen Spätsommertag irgendwie nicht mehr wie ein Anachronismus, auch wenn der Hauch längst vergangener Zeiten noch immer mehr als deutlich spürbar ist.

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Ein Tag ist natürlich nicht annähernd lang genug, um all die versteckten Plätze und Lokale zu besuchen, die es in Salzburg zu entdecken gibt. Spätestens in der Weihnachtszeit steht daher wieder ein Abstecher in die Domstadt an. Als Reiseproviant für die Zugfahrt habe ich bereits jetzt ein paar Powidlpofesen eingeplant, die ich Salzburg zum ersten Mal probieren durfte. Danke an dieser Stelle noch einmal an meine Urlaubsbekanntschaft Elli für die Einladung und die herzliche Bewirtung! Wir kommen gerne wieder…

Meine Salzburg-Shortlist:

Ein Besuch am Grünmarkt auf dem Universitätsplatz
Ein paar Mozartkugeln als Mitbringsel in der Cafe-Konditorei Fürst
Birnen-Pilz Tatar mit Artischockencreme im The Green Garden
Zwei Kugeln Eis (Pistazie/Topfen-Marille) in der Eisgrotte
Ein kurzer Blick auf das tolle Ambiente im St. Peter Stiftskeller

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Zutaten:

  • 150 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zucker
  • 2 trockene Weißbrotweckerl/Baguette
  • Powidl zum Bestreichen
  • Butterschmalz zum Ausbacken
  • Staubzucker (und ev. etwas Zimt) zum Bestreuen

Zwetschken | lacapocuoca.atPofesen | lacapocuoca.at
Zubereitung:

Für den Teig das Mehl und die Milch verrühren, dann die versprudelten Eier hinzufügen. Zucker und das Salz unterrühren. Den Teig ein paar Minuten rasten lassen. Unterdessen das Brot in dünne Scheiben schneiden, jeweils eine Seite mit Powidl bestreichen und zusammensetzen. Die Pofesen in den Teig tauchen und in ausreichend Öl schwimmend goldgelb herausbacken. Mit Staubzucker und etwas Zimt bestreuen.

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Küchenfee sagt:

    <3 salzurg! war selbst einmal im advent dort und schwärme noch heute davon! wirklich ganz zauberhaft die stadt!

    1. La Capocuoca sagt:

      im sommer hat es mir persönlich deutlich besser gefallen als im winter. aber ich bin generell auch nicht so der wintertyp :-)

  2. Tini sagt:

    meine oma ist aus salzburg, war als kind immer gerne dort! pofesen kenn ich auch von ihr, sie macht die aber meistens mit toastbrot.. lg, tina

    1. La Capocuoca sagt:

      ich hab sie in salzburg auch aus toastbrot gegessen, aber ich finde mit weißbrot werden sie hübscher ;-)

  3. Alexandra sagt:

    Nachdem wir eigentlich vorhatten, uns Salzburg im Winter anzugucken, hat mich Dein Bericht überzeugt, dass auch der Sommer eine reizvolle Reisezeit für diese Stadt ist.

    1. La Capocuoca sagt:

      salzburg ist glaub ich zu jeder jahreszeit schön ☺️

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