Ribiselsorbet to go

Der Sommer 2016 wird wohl als die Hochblüte von Pokemon Go in die Geschichte eingehen. Millionen Menschen scheinen derzeit nichts Besseres zu tun zu haben, als virtuelle Monster zu fangen. Auch ich bin mir nicht zu blöd, gemeinsam mit hunderten Teenagern und ein paar asiatischen Touristen im Stadtpark auf die Jagd zu gehen.

Was ich schon nach ein paar Tagen Pokemon-Spielen bemerke: Das Gameplay weitet sich irgendwie auf mein reales Leben aus. Ich beginne Tieren, Pflanzen und Früchten merkwürdige Namen zu geben und ihnen Eigenschaften zuzuweisen. Beim Einkaufen wird es ganz schlimm. Rote Ribisel? Pff, viel zu leicht zu haben. Ich mach mich lieber in der ganzen Stadt auf die Suche nach den schwarzen Exemplaren. Und dann schnapp ich sie mir alle!


ribes-expo

Die ultimative Entwicklungsstufe der Ribisel im Sommer? Ganz klar das Ribiselsorbet. Kalt, süß, gerade richtig sauer. Definitiv unschlagbar. Lässt sich wunderbar aus dem Glas löffeln. Oder mit Holzstielen versehen und mit in den Stadtpark nehmen. Dort gibt es im Moment ja wahnsinnig viele interessante Insekten zu beobachten. Das hyperaktive Taubenschwänzchen – heißt bei mir ab sofort übrigens nur noch Colibee.


ribiselsorbetto-expo


ZUTATEN:

  • 60 g Fruchtzucker
  • 40 g Traubenzucker
  • 30 g Zucker
  • 250 g schwarze und rote Ribisel (D: Johannisbeeren)
  • 250 g Wasser
  • 1 kleines Stück Zitrone mit Schale

Schmetterling | lacapocuoca.at

ZUBEREITUNG:

Wasser mit Fruchtzucker, Traubenzucker und Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.

Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, Ribisel und die Zitrone dazu geben. Bei schwacher Hitze acht bis zehn Minuten köcheln lassen.

Durch ein Sieb gießen, und Früchte mithilfe eines Löffels durchpressen, um die harten Schalen und Kerne zu entfernen.

Auskühlen lassen und dann im Kühlschrank eine Stunde durchziehen lassen.

Masse in der Eismaschine nach Anleitung gefrieren lassen und dann in einem Behälter füllen und für ein paar Stunden in den Tiefkühler übersiedeln. Das Sorbet lässt sich leichter portionieren, wenn man es vor dem Servieren kurz antauen lässt.


Allen Liebhabern gefrorener Früchte empfehle ich den lesenswerten Beitrag von Robert – einem pensionierten Chemie-Ingenieur – auf la mia cucina über Fruchtsorbets mit Pektin.

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Anja T. sagt:

    sieht ja wirklich supererfrischend aus! wir haben eh grad so viele ribisel im garten, wird sofort ausprobiert! geht das auch ohne eismaschine? und mit normalem zucker? lg, anja

    1. Claudia sagt:

      probier es ruhig aus! mehr als schief gehen kann es nicht :) ohne eismaschine wird es halt weniger cremig-schmelzend, mehr so granita-artig

  2. Küchenfee sagt:

    welches level? bin auch voll reingekippt.. dabei wollt ich die app am anfang gar nicht downloaden – aber der gruppenzwang :) lg, fee

    1. Claudia sagt:

      ach, ich spiel gar nicht sooo viel 😄 #dasisteineluege

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